2. KONZERT 2007

Dienstag,
26. Juni 2007

Julian Gembalski

Katowice (PL)


PROGRAMM

Suite Modale in vier Sätzen zu Themen aus der Gregorianik
- Choral
- Tanz
- Arioso
- Toccata

Improvisation über ein Kirchenlied

Sonata Romantica
in drei Sätzen

Fünf kleine Präludien

Improvisation über vier biblische Szenen
- Das letzte Abendmahl (Lukas 22; 14, 17-20)
- Gebet auf dem Ölberg   (Lukas 22; 39-46)
- Golgatha (Matthäus 27. 33-35, 46-50)
- Ich bin die Auferstehung und das Leben (Johannes 11; 25-26)


Julian Gembalski, am 20. Juli 1950 in Siemianovice Slaskie/Schlesien geboren, absolvierte sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Katowice in den Fächern Komposition, Dirigieren, Musiktheorie und Orgel. Im Orgelfach war Henryk Klaja sein Lehrer. Postgraduiertenstudien waren mit mehreren Meisterkursen bei bekannten Organisten, so bei Flor Peeters in Mechelen, bei André Isoir und Michel Chapuis in Paris aber auch bei dem Musikwissenschaftler Jean Saint- Arroman verbunden. Bei Improvisationswettbewerben für Klavier und Orgel in Danzig und Weimar belegte er jeweils den ersten Preis und gewann bei dem 38. Festival „Warszawska Jesien" (Warschauer Herbst) die bekannte Auszeichung „Orfeusz" (Orpheus). Papst Johannes Paul II. zeichnete ihn mit der Medaille „Pro Ecclesia et Pontifice" aus.
Zahlreiche Konzerte führten ihn in nahezu alle europäischen Länder und die USA, Aufnahmen spielte er für deutsche, polnische und dänische Rundfunkanstalten ein und eine ganze Reihe von CD-Aufnahmen, u. a. auch mit der Serie „Sound of
Silesian Organs".
Für eine Rundfunkserie von Radio Katowice präsentierte er fast 60 der bedeutendsten Orgeln der Region, in der er auch seit vielen Jahren das Amt des Visitators der Erzdiözese für Orgeln und Organisten ausübt. Zudem ist er Vorsitzender der Sektion Orgelbau in der Kommission für Kirchenmusik in Katowice.
Einen Höhepunkt seines leidenschaftlichen Einsatzes für die Orgelmusik in seiner Region bildete im Jahre 1999 die Planung und Realisierung einer im Stile des französischen Barock mitteltönig gestimmten Orgel in Katowice - der ersten ihrer Art in Polen.
Neben seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit ist Julian Gembalski auch als Pädagoge tätig. Er gibt Orgel-Meisterkurse in den Fächern Interpretation und Improvisation, unterrichtet eine Orgelklasse an der Musikakademie in Katowice, an der er den Fachbereich Orgel und Cembalo leitet. In den Jahren 1991 bis 1996 war er Prorektor und danach bis 2002 Rektor dieser Hochschule.


ZURÜCK ZUR ARCHIV-ÜBERSICHT...

impro_x3.jpg