1. KONZERT 2005

Sonntag,
12. Juni 2005


Peter Planyavski
Wien (AT)


PROGRAMM


Concerto grosso über einen gegebenen Choral in drei Sätzen

Variationen über einen gegebenen Choral

Fünf Sätze über

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe, denn es ist hier kein Helfer

Bei dir, HERR, ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht

Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, ich bitt, erhör mein Klagen

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht


Meditation über die Madonna von Stalingrad

Summertime and other times

Rondo

Toccata, Adagio und Chaos


Peter Planyavsky studierte in Wien Orgel und Kirchenmusik. Nach dem Abschluss seiner Studien praktizierte er ein Jahr lang bei einem Orgelbauer. Seit 1969 war er am Wiener Stephansdom tätig (1983 bis 1990 als gesamtverantwortlicher Dommusikdirektor, sonst als Domorganist). 2004 - in der Ära Schönborn/Weinwurm - verließ er den Stephansdom. Seit 1980 ist Peter Planyavsky ordentlicher Professor für Orgel und Improvisation an der Wiener Musikhochschule, außerdem war er 1996 bis 2003 Leiter der Abteilung für Kirchenmusik. Konzerte und Aufnahmen führten ihn in zahlreiche Länder Europas, nach Nordamerika, Fernost, Australien und Südafrika. Für seine Chorkompositionen erhielt er 1991 den Staatlichen Förderungspreis für Musik. Basisarbeit in der Kirchenmusik, Aufgaben als Orgelberater und Juror, Artikel in Fachzeitschriften und Schallplatteneinspielungen runden seine berufliche Tätigkeit ab. Als Dirigent ist Peter Planyavsky mit den großen Werken der Kirchenmusik hervorgetreten, ein weiterer Schwerpunkt seiner dirigentischen Tätigkeit gilt dem vernachlässigten Sektor der Konzerte für Orgel und Orchester.

 

Peter Planyavsky über Improvisation:

Ich brauche Themen und Motive; ich kann nicht ohne sie. Ich sehe sie als Gestalten vor mir; manchmal klar, manchmal verschwommen; auch verborgen, gequetscht, gespiegelt. Sie gehen auch verloren, sie werden wieder gefunden. Sie treten gegeneinander an, sie harmonieren oder kontrastieren. Aktion und Interaktion der Gestalten möchte ich hörbar machen. Klangvorrat des Raumes regen an und lösen Vorstellungen aus. Ohne das uralte Prinzip von Spannung und Entspannung - und das bedingt eine gewisse Ordnung - kann ich nicht Musik machen."


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