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Die Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wurde 1962 von der Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erbaut und seitdem mehrfach verändert, zuletzt 2005.
Die Schuke-Orgel

KARL SCHUKE BERLINER ORGELBAUWERKSTATT GMBH
Berlin -Kaiser-WilheIm-Gedächtniskirche, 1962, Opus 119

Aktuelle Disposition (seit 2005)

Positiv (I) C - g'''   Hauptwerk (II)   Schwellwerk (III)   Brustwerk (IV)   Pedal (P) C - g'
Principal 8'   Principal 16'   Ged. Pommer 16'   Holzgedackt 8'   Principal 16'
Quintadena 8'   Oktave 8'   Schwegel 8'   Spitzgedackt 4'   Subbaß 16'
Rohrflöte 8'   Oktave 4'   Viole de Gambe 8'   Principal 2'   Quinte 10 2/3'
Oktave 4'   Spielflöte 8'   Voix céleste 8'   Oktave 1'   Octave 8'
Blockflöte 4'   Nachthorn 4'   Koppelflöte 8'   Terzian 2f. (1 3/5')   Trichtergedackt 8'
Sesquialtera 2f.   Rohrnassat 2 2/3'   Holzprincipal 4'   Scharff 3-5f. (1/2')   Oktave 4'
Rohrpfeife 2'   Oktave 2'   Hohlquinte 2 2/3'   Vox humana 8'   Hohlflöte 4'
Quinte 1 1/3'   Mixtur I 4f.   Nachthorn 2'   Krummhorn 8'   Feldpfeife 1'
Terzcymbel 1/4' 3f.   Mixtur II 6-8f.   Terz 1 3/5'   Baßsesquialtera  3f. (5 1/3')
Mixtur 1/3' 4-6f.   Trompete 16   Gemshorn 1'   Mixtur 2 2/3' 5f.
Fagott 16'   Trompete 8'   Rauschpfeife 2f. (1 1/3')   Fagott 16'
Oboe 8'   Span. Trompete 8'   Fourniture 5-7f. (2')   Posaune 16'
Schalmei 4'   Span. Trompete 4'   Trompete Harm. 8'   Trompete 8'
  Clairon 4'   Span. Trompete 4'
  Cornettzug   Span. Cornett 2'

Mechanischer Schleifladen, Elektrische Registratur
4 Pedalkoppeln, I/II, III/II, IV/II, IV/I, IV/III
SchW: Schweller, Sub- + Superoktavkoppeln
Brustschweller, 256facher Generalsetzer (8x8x4 Kombinationen)

2005 wurde die Orgel gereinigt und technisch komplett überarbeitet, wobei auch der Spieltisch im "alten Design" neu gefertigt und 20 cm nach vorn versetzt wurde, die Manualzuordnung (Schwellwerk jetzt auf III und Brustwerk jetzt auf IV) geändert und die Tontrakturen außer den Wellenbrettern sowie alle Lederriemen der Windladenbälge erneuert worden sind. Die Manualwindladen des Hauptwerks, Positivs und Schwellwerks erhielten neu berechnete Tonventile und Balanciers und die Schleifenzugmotore wurden gegen Magnete ausgetauscht. Dem Schwellwerk wurden Sub- und Superoktavkoppeln hinzugefügt, dessen Spitzgambe 4' durch eine Viole de Gambe 8' und die Unda maris von der Voix Céleste 8' ersetzt. Trotz dieser Dispositionsänderungen (bereits 1991 mußte ein Rankett 16' im Brustwerk der Vox humana 8' weichen) hat die Orgel ihr beeindruckendes charakteristisches Klangbild beibehalten.